Hoch die (Menstruations)Tassen, oder: Warum ich nie wieder zum Tampon greifen werde!

Hallo zusammen! Heute möchte ich euch von einem Produkt berichten, bei dem ich froh gewesen wäre, wenn ich es schon viel früher entdeckt hätte: die Menstruationstasse (alternative Namen: Menstruationsbecher oder Menstruationskappe). Bei Menstruationstassen handelt es sich um alternative Monatshygieneprodukte aus medizinischem Silikon oder Latex. Es folgt ein ausführlicher Bericht über meine Erfahrungen mit Menstruationstassen, insbesondere dem LadyCup. Wer das Thema anstößig oder abstoßend findet, der sollte nicht weiterlesen 😉 .

Lady Cup Menstruationstasse
LadyCup Menstruationstassen in Lilac (S)** und Blue (L)**


Menstruationstasse? Bitte was?

Eine Menstruationstasse aus medizinischem Silikon oder Latex stellt eine Alternative zu Tampons oder Binden dar. Anders als Tampons oder Binden saugt sie das Menstruationssekret nicht auf, sondern fängt es lediglich auf. Nach jeder Anwendung wird die Menstruationstasse ausgeleert, ausgespült und wiedereingesetzt, sodass sie immer wiederverwendet werden kann. Am Ende eines jeden Zyklus wird die Menstruationstasse sterilisiert (Abkochen genügt!) und kann je nach Hersteller bei guter Pflege bis zu 15 Jahre lang verwendet werden. Der einmalige Anschaffungspreis von um die 25-30€ relativiert sich somit sehr schnell wieder.

LadyCup Menstruationstasse
LadyCup Menstruationstasse in Lilac (S)**

Vorteile der Menstruationstasse

Die Vorteile von Menstruationstassen gegenüber Tampons und Binden sind zahlreich und sie gleichen meiner Meinung nach die wenigen Nachteile mehr als aus!

  • Menstruationstassen produzieren keinen Müll.
  • Sie trocknen die Vagina nicht aus und stören daher die Scheidenflora nicht (Interessant für alle, die zu Pilzinfektionen neigen!).
  • Kein schmerzhaftes Entfernen oder Einführen von Tampons mehr, weil die Scheide sich gegen Ende der Menstruation wie eine Wüste anfühlt!
  • Menstruationstassen können anders als Tampons nicht mit dem Toxischen Schocksyndrom (TSS) in Verbindung gebracht werden.
  • Menstruationstassen werden anders als Tampons und Binden nicht gebleicht oder anderwertig chemisch behandelt. Es werden keine Schadstoff vom Körper aufgenommen.
  • Menstruationstassen müssen seltener ausgeleert werden als Tampons und Binden gewechselt werden müssen, da sie ein größeres Fassungsvermögen haben und kein TSS-Risiko besteht. Mir reicht es beispielweise, die Tasse dreimal in 24 Stunden auszuleeren: einmal morgens nach dem Aufstehen, einmal nachmittags/abends wenn ich nach Hause komme und ein weiteres Mal abends bevor ich ins Bett gehe.
  • Man kann mit ihnen schwimmen gehen!
  • Richtig eingesetzt spürt man sie nicht!

Der für mich größte Vorteil wird leider nur selten angesprochen: Menstruationstassen stinken nicht! Menstruationssekret an sich stinkt nicht – auch dann nicht, wenn es alt ist. – Es hat lediglich einen leicht metallischen Geruch. Ein unangenehmer Geruch entsteht erst dann, wenn das das Menstruationssekret mit den Chemikalien, die in Tampons oder Binden enthalten sind, reagiert. Da Menstruationstassen nicht mit Chemikalien behandelt werden, mit denen das Menstruationssekret reagieren könnte, kann die Tasse auch nicht stinken. Und das tut sie wirklich nicht! Ich schwöre auf meinen ultrasensiblen Riechkolben 😉 !


LadyCup Menstruationstasse
LadyCup Menstruationstasse in Blue (L)**

Nachteile der Menstruationstasse

Wie bereits angesprochen hat die Menstruationstasse auch einige Nachteile gegenüber Tampons und Binden. Menstruationstassen sind nicht unbedingt für „Anfängerinnen“, d.h. sehr junge Mädchen, die gerade erst zu menstruieren anfangen, geeignet. Das liegt zum einen an der nicht ganz so einfachen Handhabung, auf die ich im Folgenden noch eingehen werde, sowie an der Größe der Tasse. Auch die kleinste Tasse ist zusammengefaltet noch größer als ein Tampon und dürfte daher gerade auf jüngere Mädchen und Frauen eher einschüchternd wirken 😉 .

Das Wechseln ist außerdem nicht ganz so umkompliziert und sauber wie bei Tampons. Sowohl beim Einsetzen als auch beim Entfernen muss man dazu bereit sein, sich mit einem oder sogar zwei Fingern in die Vagina zu greifen. Dass da auch mal etwas Menstruationssekret auf den Fingern landet, eher als beim Wechseln von Tampons, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Schwierig ist das ganze auch auf öffentlichen Toiletten. Verständlicherweise möchte man sie ungern vor den Augen aller am Waschbecken auswaschen, daher muss es unterwegs genügen, die Tasse mit Klopapier abzuwischen und dann wieder einzusetzen. Über öffentliche Toiletten würde ich mir jedoch nicht allzu viele Gedanken machen: Ich habe die Tasse bisher noch nie auf öffentlichen Toiletten ausleeren müssen, da man sie beim Toilettengang nicht rausnehmen muss und sie wie bereits erwähnt im Grunde von morgens bis abends drinbehalten werden kann – außer die Menstruation ist wirklich sehr stark.


Meine Erfahrungen mit dem LadyCup S und L

LadyCup Menstruationstasse
LadyCup Menstruationstassen in Blue (L) und Lilac (S)

Der LadyCup ist die erste und einzige Menstruationstasse, die ich besitze, daher habe ich leider keine Vergleichswerte. Da ich mit der Tasse absolut zufrieden bin, habe ich bisher nicht die Notwendigkeit gesehen, mich bei anderen Marken umzusehen. Der LadyCup ist aus medizinischem Silikon und es gibt ihn in zwei Größen (S und L) und zahlreichen Farben. Größe S** ist für Frauen unter 25 Jahren und Frauen, die noch nicht entbunden haben; Größe L ist für Frauen über 25 Jahren und Frauen, die schon entbunden haben. Ich bin zwar noch keine 25, S war mir aber trotzdem zu klein, was sich durch einen falschen Sitz und Undichte bemerkbar machte.

Wie führt man eine Menstruationstasse ein?
Wie führt man eine Menstruationstasse richtig ein?

Mit dem LadyCup L** kam ich dann sehr gut zurecht. Zum Einführen falte ich ihn immer C-förmig zusammen (siehe Bild), es gibt auch andere Methoden, aber man hat den Dreh recht schnell aus. Man führt den LadyCup dann möglichst tief ein und lässt ihn aufploppen, sodass er kurz vor dem Muttermund sitzt. Durch ein kurzes Ziehen am Stiel kann man sich vergewissern, dass die Tasse auch dicht ist. Wenn sie sich nicht einfach wieder rausziehen lässt und man einen Widerstand spürt, ist beim Aufploppen das gewünschte Vakuum entstanden, durch den der Rand der Tasse abgedichtet wird.

Zum Entfernen muss das Vakuum natürlich wieder gelöst werden. Hierzu drückt man die Tasse am besten unten (also kurz über dem Stiel) zusammen und zieht sie dann vorsichtig heraus. Nicht am Stiel ziehen ohne vorher das Vakuum zu lösen, das kann schmerzhaft sein 😀 !

Die Reinigung des LadyCup ist einfach. Ich spüle ihn zwischendurch einfach im Waschbecken mit kaltem Wasser aus. So lassen sich auch die Luftlöcher im oberen Bereich der Tasse (für das Vakuum ist wichtig, dass die Löcher frei sind!) säubern. Nach zwei Zyklen hat sich die Tasse noch kein bisschen verfärbt. Spätestens nach dem Auskochen mit Wasser sieht sie wieder wie neu aus! Sie ploppt auch noch auf wie am ersten Tag!

Das Einzige, was mir weniger gefällt: Der Stiel. Ich habe den Stiel sofort gekürzt, da ich ihn viel zu lang finde. Überhaupt finde ich es wenig sinnvoll, wenn Menstruationstassen einen Stiel oder Griff haben, da dies unerfahrene Nutzerinnen dazu verleiten können, dass sie die Tasse einfach am Stiel oder Griff herausziehen ohne vorher das Vakuum zu lösen …


Summa summarum

Wie man aus meinem Post hoffentlich herauslesen konnte, bin ich großer Fan von Menstruationstassen. Ich finde, dass die Vorteile viel stärker wiegen als die Nachteile und möchte meinen LadyCup daher nie mehr missen. Ich finde es schade, dass Menstruationstassen immer noch Nischenprodukte sind und anders als Tampons und Binden nicht einfach in jedem Drogeriemarkt gekauft werden können. Wobei ich schon nachvollziehen kann, warum das so ist: Wer Tampons und Binden benutzt, schmeißt den Firmen monatlich Geld in den Rachen, während Menstruationstassen eine einmalige Investition sind, die einem im Idealfall bis zu 15 Jahre lang gute Dienste leisten. Wie ich in den Kommentaren erfahren durfte: Mittlerweile sind die Tassen in Österreich sogar beim dm erhältlich! Wenn euch die Nachteile nicht völlig abschrecken, probiert diese alternative Art der Monatshygiene unbedingt mal aus! Ich wünschte, ich hätte es schon viel früher getan und mich nicht erst knapp 10 Jahre meines Lebens mit Tampons rumgeärgert. – Aber wenn man nicht weiß, dass es nicht auch besser geht, arrangiert man sich halt irgendwann mit allem.

Meinen LadyCup kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen: In Größe L funktioniert er bei mir optimal, ist darüber hinaus leicht zu reinigen und ist nach zwei Zyklen noch wie neu. Den Stiel finde ich nicht optimal, aber er lässt sich ja problemlos auf die gewünschte Länge kürzen, von daher ist das für mich kein wirklicher Minuspunkt.


Nun bin ich auf eure Meinung gespannt! Was haltet ihr von Menstruationstassen? Welche Marke findet ihr am besten? Lasst uns diskutieren 😀 !

Bei den vorgestellten LadyCup Menstruationstassen handelt es sich um PR-Samples.

Transparenz
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55 thoughts on “Hoch die (Menstruations)Tassen, oder: Warum ich nie wieder zum Tampon greifen werde!”

  • Ich habe meine Tasse inzwischen entsorgt. Ich komme damit überhaupt nicht klar. Habe die kleine Größe und das einführen ist schon ein Problem. Da muss ich das Ding schon rein pressen. Sie war bei mir nie wirklich dicht und der Sitz war nie wirklich angenehm. Das Vakuum konnte ich nur mit Mühe, Not und Gewalt lösen und was mit Sauerei verbunden.

    • Wie blöd! Bist du vielleicht besonders schmal gebaut? Auch komisch, dass das Vakuum so fest saß, die Tasse aber trotzdem undicht war. Vielleicht lag es am Modell, es kann aber natürlich auch sein, dass es einfach nichts für dich ist. Man kann und muss nichts erzwingen 🙂 ! Liebe Grüße!

  • Also ich finde das Thema hochinteressant und habe schon mehrere Berichte darüber gelesen. Dennoch konnte ich mich noch nicht überwinden mir eine zuzulegen, da ich viel zu große Angst habe dass etwas „auslaufen“ könnte, gerade an etwas „stärkeren“ Tagen. Hat es dich Überwindung gekostet? Wie war es am Anfang für dich?

    • Die Tasse überhaupt zu verwenden hat mich keinerlei Überwindung gekostet, allerdings habe ich sie die ersten paar Tage nur zu Hause getragen, um zu überprüfen, ob auch wirklich nichts ausläuft 😀 . Bei der kleinen Tasse ist ja dann manchmal anfangs etwas ausgelaufen. Allerdings handelte es sich dabei um winzig kleine Mengen, die meistens nicht mal Flecken in der Unterwäsche hinterlassen haben, sondern nur beim Ausleeren/Abwischen auf der Toilette auffielen. Ich hätte die Tasse also ruhig von Anfang an draußen tragen können 🙂 .

    • Mit Tampons hatte ich auch oft Probleme, aber eher aufgrund der Austrocknung, da war das Wechseln dann schmerzhaft. Wenn es wirklich an der Größe liegt, dann werden Menstruationstassen tatsächlich nichts für dich sein 🙁 . LG

  • Ich hab auch vorher schon mal was von den Tassen gehört und fand sie interessant (vor allem wegen der auch von dir angesprochenen Vorteile), hab dann aber nie aktiv nach einer geschaut. Das werde ich nun ändern, denn ausprobieren kann man’s ja allemal 🙂

    Vielen Dank also für den informativen Post, ich meld mich dann nochmal, wenn ich meine ausprobiert habe.

    Liebe Grüße
    Nathalie

  • Liebe Stephie, vielen Dank für den umfassenden Bericht!:) Nun eine etwas seltsame Frage vielleicht:D Steht irgendwo in der „Anleitung“ oder so, ob man das Ding auch verwenden kann, wenn man eine Spirale hat? Nicht dass die dann irgendwie rausgerissen wird oder so… :/

    Liebe Grüsse, Tamara

    • Gerne! In der Anleitung des LadyCup steht diesbezüglich nichts. Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum es Probleme geben sollte, zumal die Spirale ja IN der Gebärmutter ist und die Tasse außerhalb der Gebärmutter – problematisch könnte höchstens der Faden der Spirale sein, mit der man sie sich unfreiwillig „rausziehen“ könnte :/ . Wenn du einen bestimmten Hersteller von Menstruationstassen im Auge hast: Frag doch mal beim Kundenservice an, ob das geht, i.d.R. sind die sehr hilfsbereit. Beim Hersteller deiner Spirale könntest du auch mal fragen. LG

  • Toller Bericht, ich hab darüber auch schon ein paarmal was gelesen. Schade das es sowas noch nicht gab als ich es benötigt hab. Ich werds im Hinterkopf behalten für meine Tochter. Ich fand Binden schrecklich, Tampons waren das notwendige Übel, aber stießen auch auf wenig Gegenliebe. Geht das denn auch für ganz junge Mädchen? Also ich meine nicht wegen der Handhabung, denke damit könnte man auch beim Frauenarzt bei einem der ersten Termine mit dem Mädel fragen und sich die Handhabung zeigen lassen. Sondern ob die Größe S dann auch passt.

    • Danke!
      Da bin ich mir leider nicht so sicher und auch bei jungen Mädchen gibt es ja individuelle Unterschiede: Manche sind schmaller gebaut, manche breiter. Hier würde ich empfehlen, mal bei den Firmen anzufragen, die wissen da sicher bestens Bescheid. ZU klein können die Cups natürlich auch nicht sein wegen dem Fassungsvermögen.
      Ich finde es übrigens super, dass du dem Ganzen so offen gegenüberstehst. Meine Mutter war ganz lange Tampongegnerin (nicht wegen den Chemikalien o.Ä., sondern wegen Märchen wie Blutstau und weil sie es unnatürlich fand, da was einzuführen …) und es war ein echter Kampf, dass ich Tampons verwenden durfte. Binden waren aber so gar nicht meins 😉 .
      Liebe Grüße!

  • Ich habe mir vor zwei Wochen eine Menstruationstasse von MeLuna gekauft und auch schon verwendet. Finde sie bis jetzt wirklich toll, weil man sie nicht so oft ausleeren muss 🙂 Einführen und herausnehmen klappt bis jetzt noch nicht ganz so gut, aber das ist ja Übungssache.
    Liebe Grüße

  • Ich verwende einen RubyCup und bin total zufrieden. Und wenn man dort einen bestellt, wird ein zweiter für ein Mädchen in Afrika gespendet, das normalerweise keinen Zugang zu Menstruationshygiene-Produkten hat und somit während der Periode zu Hause bleiben müsste und zum Beispiel auch nicht in die Schule gehen könnte. Find ich eine klasse Sache – von dem ganzen Müll, den man spart, mal ganz abgesehen.

  • Super dein Bericht ! Lange lange Zeit war ich dem Thema gegenüber überhaupt nicht aufgeschlossen und fands sogar abartig,aber inzwischen bin ich so happy, dass ich mich dazu durchgerungen habe, mir eine anzuschaffen !
    Ich besitze die MeLuna mit Stiel, es gibt sie aber wahlweise auch mit Ring (kann man zur Not eine Schnur durchziehen), oder Knubbel oder ganz ohne alles und in verschiedenen Größen und Farben natürlich.
    ich besitze meine seit Januar und hatte nur einmal das Problem mich beim herausnehmen zu „beckleckern“ aber das war zum Glück zuhause.

    Verfärbungen bekommt man super mit Gebissreiniger (Corega Tabs) weg ! und noch hygiensicher wirds wenn man sie in Salzwasser auskocht, das desinfiziert 🙂

    • Anfangs (ist allerdings schon ein paar Jahre her) fand ich die Tassen auch nicht toll und konnte mir nicht vorstellen, jemals sowas zu verwenden. Ich glaube, die Reaktion ist völlig normal. Aufgrund unserer Sozialisation sind Körperflüssigkeiten nach wie vor für viele ein Tabuthema (Ich würde meine Kinder zwar nicht so erziehen, aber Gesellschaft und Medien tun ihr Übriges).

      Danke für den Tipp mit den Correga Tabs! Bisher sehen meine Tassen zum Glück noch wie neu aus, aber ich behalte es im Hinterkopf 😉 .

      Liebe Grüße

  • Finde das Thema gar nicht ekelig, es ist halt ein Thema, was man ruhig mal unter Frauen offen aussprechen sollte, aber klar, die Methode an sich ist schon gewöhnungsbedürftig, zumal, wenn man sie noch gar nicht kannte. So wie Du es beschreibst, überwiegen sicherlich die Vorteile. Ich für meinen Teil habe bisher nur Tampons und Binden benutzt, letztere sogar lieber, weil ich sehr oft Krämpfe habe während der Blutung, die auch immer recht stark ist und dann mag ich nichts „in mir“ haben, aber dennoch finde ich diese Methode sehr gut. Es gibt ja auch so Schwämmchen mittlerweile, wie das funktioniert, weiß ich aber nicht.

    • Ja, es gibt auch auswaschbare Schwämmchen – Wenn diese nicht chemisch behandelt sind, ist das ebenfalls eine gesunde, müllfreiere Alternative zu Tampons. – Wobei ich nicht weiß, ob sie nicht doch austrocknen. Die auswaschbaren Schwämmchen sollte man nicht mit Softtampons verwechseln, die werden nämlich nach jeder Benutzung weggeworfen! LG

  • Ich habe die Lunette und möchte sie nicht mehr missen. Erst hatte ich eine kleine Größe, aber dann hatte ich gemerkt, dass sie für mich nicht optimal ist. Daher hatte ich mir dann noch eine größere Tasse gekauft und jetzt ist alles perfekt 🙂 ich weiß gar nicht, wie ich es jemals mit Tampons ausgehalten habe, das ist doch so unpraktisch.. ständig muss man die nachkaufen und es wird so viel Müll produziert :/

    • Dann bin ich ja nicht die Einzige, der die kleine Größe nicht auf Anhieb gepasst hat. Ich musste ja auch, obwohl ich noch keine 25 bin und noch nicht entbunden habe, auf die größere Größe wechseln. Wirklich schade, dass man das nicht im Vorfeld in etwa abschätzen kann!

  • wow davon habe ich ja noch nie gehört. scheint wirklich eine interessante alternative zum tampon zu sein. gerade das ständige nachkaufen und die austrocknung finde ich da wirklich sehr nachteilig.
    wirklich toller ausführlicher bericht, werde mich auf jeden fall mal umschauen! lg

  • Super, ich freue mich immer wieder, wenn ich etwas über die Tassen lese 🙂 Man stößt ja desöfteren auf Unkenntnis („Was, du sitzt auf einer Tasse?“ – „Ähm nein, die wird eingeführt..“) oder auch absolute Ablehnung. Dabei finde ich Tampons oder auch Binden nicht gerade hygienischer…

    Mit meinem LadyCup in L bin ich inzwischen richtig glücklich und möchte ihn nicht mehr hergeben.

    Leider gibt es die MeLuna wohl bisher wirklich nur bei dm in Österreich. Man kann sie aber ja auch in Apotheken bestellen, wobei die online Angebote günstiger sein dürften.

    Liebe Grüße
    Isabel

  • Ein wunderbarer und aufklärender Bericht, danke dafür.. Ich überlege immer mehr, ob ich mir nicht auch eine zulegen sollte, allein das ich sie nicht ständig wechseln muss, spricht dafür.
    lg
    Mary

    • Gerne! Nagellack-Junkie hat gerade kommentiert, dass es die Tasse wohl zur Zeit nur bei dm Österreich gibt. – Ich hoffe, sie schafft bald den Sprung in die deutschen dms! LG

  • Super Bericht! Danke dir dafür, hab auch schon überlegt, ob ich wechseln soll, die Vorteile sind ja doch sehr einleuchtend. Ich wär ja noch nie auf die Idee gekommen, bei DM überhaupt danach zu suchen, das werd ich gleich mal machen 🙂

    • Danke! Nagellack-Junkie hat gerade kommentiert, dass es die Tasse wohl zur Zeit nur bei dm Österreich gibt. – Ich hoffe, sie schafft bald den Sprung in die deutschen dms! LG

  • Ich denke es kommt auch auf das Modell an. Habe jetzt schon von vielen gehört, dass die Meluna nichts so gut ist, selbst habe ich auch bessere Erfahrung mit der LadyCup, weshalb ich diese auch selbst anbiete. Gerne helfe ich auch wenn es am Anfang Probleme gibt, einige Frauen brauchen ein bisschen länger für die Umstellung. Ich stehe dann mit Tipps und Tricks zur Seite.

      • Danke für den Tipp! Die MeLuna kenne ich noch nicht – das Gute an Menstruationstassen ist ja, dass sie laut Hersteller 10-15 Jahre halten, so schnell braucht man da keinen Ersatz ^^ Liebe Grüße an dich!

  • Der Bericht ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich bin jetzt erst darüber gestolpert. Sehr gut geschrieben und sehr informativ. Ich benutze auch seit einem halben Jahr eine Tasse (erst Cozy Cup, die hat aber ein Herz unten am Stiel und derjenige der sich das (oder den Mond bei der großen) überlegt hat, sollte echt geschlagen werden. Jetzt habe ich die Lynette Gr. 2 in Lila) und bin echt begeistert. Ich bin aber froh, dass ich jetzt eine farbige habe, denn die Cozy Cup hatte nach 3 mal schon sichtbare Verfärbungen, trotz Auskochen mit Essig.
    Allerdings finde ich nicht, dass Tampons sauberer bei der Entnahme sind. Eher im Gegenteil. Tampons muss man ja fast zwangsläufig anfassen und kommt mit dem Blut in Kontakt. Die Tasse nehme ich über dem Klo aus und schütte das Blut ins Waschbecken daneben und spüle die Tasse direkt aus, ohne, dass (in der Regel) auch nur ein Tropfen Blut an meine Hände kommt. Meist ist die Tasse bei mir aber auch nicht ganz voll. Die einzige Situation, wo man mit Blut in Kontakt kommen könnte ist beim Wiedereinführen, wenn schon Blut die Scheidenwand runter gelaufen ist, aber das wäre dann ja beim Tampon genauso. Ich habe jetzt auf jeden Fall viel seltener Blut an den Händen als zu Tamponzeiten. Die Tampons, die ich noch bei mir zu Hause habe, habe ich (mit etwas schlechtem Gewissen, wegen der Risiken) an meine Cousine verschenkt. Ich will die definitiv nie wieder in mir haben!

    Viele Grüße
    MsOphelia

    • Danke für deinen tollen Kommentar!

      Ja, finde die Stiele überhaupt sehr unpraktisch. Schon der schmale Stiel des LadyCups drückt mir ungekürzt unangenehm/schmerzhaft gegen die Harnröhre, sodass ich ihn einfach komplett abgeschnitten habe. Außerdem suggerieren die Stiele, dass man die Tasse daran einfach rausziehen könne, was ja nicht der Fall ist, man muss ja ohnehin erst das Vakuum lösen und daher ist es besser, gleich die Tasse an sich anzufassen statt den Stiel …

      Puh, also ich weiß nicht, ob es am LadyCup oder an meiner Anatomie liegt, aber ich hatte oft das Problem, dass beim Rausholen außen an der Tasse bzw. um die Tasse herum Blut war … setzt man die Tasse nicht schon ein, bevor der erste Tropfen Blut kommt, ist es Innendrin ja schon blutig und da die Tasse das Blut nicht aufsaugt wie ein Tampon, bleibt das ja auch so. Ich hoffe, man versteht, was ich meine? Beim Wechseln läuft ja unter Umständen auch immer ein bisschen Blut nach, d.h. die Scheide ist nie komplett blutfrei und so gelangen auch mal ein paar Tropfen neben bzw. unter die Tasse. Aber vielleicht ist das auch nur bei mir so. Beim Rausholen der Tampons greift man nicht so tief rein und kommt daher eher weniger mit Blut ist Kontakt. Aber naja … wozu gibt es Waschbecken 😉 !

      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß mit der Tasse!

      LG

  • Hi, die Menstruationstassen sind auch für sehr junge Mädchen geeignet 😉 ich bin der lebende Beweis. Ich bin 14 Jahre alt und leide unter einer sehr starken Menstruation, weshalb ich beinen Cup ca. jede 1-2 Stunden leeren muss -.- Ich werde mir jetzt den grösseren Cup kaufen, da ich ansonsten immer in dr Nacht aufstehen muss … Liebe Grüsse

    • Huhu Lena, danke für deine Erfahrungswerte! Alle 1-2 Stunden ist natürlich heftig 🙁 . Aber Tampons müsstest du dann wahrscheinlich auch nachts wechseln, oder? Liebe Grüße!

  • Hallo, ich habe seit 2 Monaten auch eine MeLuna. Ich hatte mich für die Marke entschlossen, weil der Hersteller gleich ums Eck seinen Sitz hat 🙂 und ich bin auch begeistert! Vor allem weil ich keine Krämpfe oder Schmerzen mehr habe!! Ich vergesse die Tasse und meine Tage fast. Ich habe nur beim Rausholen noch meine Probleme, aber rausbekommen habe ich sie bis jetzt dann doch immer irgendwann… Ansonsten wirklich zu empfehlen! Liebe Grüße

  • Hallo Stephie! Ich lese ständig was von „Tasse nach Gebrauch sterilisieren“. Wie machst du das? Verwendet frau dafür spezielle Tabs oder geht das auch ohne diese Tabs? LG

    • Hallo Lina, es gibt zwei Möglichkeiten: Auskochen (z.B. in einem Topf oder in der Mikrowelle, für die Mikro gibts so spezielle Dinger, die man zum Sterilisieren von Babyfläschchen verwendet – die kann man auch für die Tasse verwenden) oder chemisch sterilisieren (z.B. mit Milton Sterilisationstabletten – nach Packungsanweisung). Ich koche aus – Tasse in einen alten Topf, kochendes Wasser drüber, paar Minuten drinlassen. LG

  • Hallihallo. Ich hab seit Montagabend die Tasse Meluna. Ich brauchte dringend eine Alternative zu Tampons und Binden. Von der Tasse hatte ich bereits vor Jahren gehoert. Fand es damals aber noch wirklich eklig. Aber nun stand mein naechster Zyklus an und ich konnte mir weder Tampons weiterhin vorstellen weil ich dabei Schmerzen habe. Binden finde ich sehr eklig weil quasi ja ueberall ist. Fuer mich hat die Periode eine recht negative Bedeutung. Ich fuehle mich immer schlecht und eklig. Gar widerwertig. Aber ich konnte den zyklus den ich durch die Pille bereits eeeetwaaas verschoben habe doch nicht verhindern und zu dem hatte ich auch Sport. Naja so das ich in die Stadt ging und mir die Meluna holte. Ich bin sehr begeistert! Ich fuehle mich nicht so als haette ich meine Tage. Es riecht nicht. Es süfft nicht nichts. Als haette in gar nicht meine Tage. Nur das mit dem Vakuum entfernen wusste ich nicht und hab mit dem schmerz die drei tage gelebt. Danke fuer deinen Beitrag. Und ich hoffe die leute trauen sich ma. Endlich! So wie ich 🙂

  • Super Artikel! Wenn es das schon 25 Jahre früher gegeben hätte…
    Hier jetzt mal meine Erfahrungswerte:
    Ich habe mir die MeLuna vor geraumer Zeit schon in 2 Größen zugelegt, weil ich echt unschlüssig war wg. der Größe.
    Ich bin sehr stabil gebaut, 40 Jahre alt, (ungewollt) kinderlos und benutze die kleinere der beiden Größen, weil ich die größere während des Tragens doch spürte. Meine Gyn sagte, ich habe einen sehr kleinen Muttermund, aus diesem Grund passt die kleinere vielleicht doch besser (nur so als Tipp).
    Zum Anfang hatte ich echt Probleme, auch bis sich die passende Falttechnick für mich gefunden habe (ich nehme jetzt die Dreiecksfaltung). Aber ich habe schon vor der Periode sozusagen „trocken geübt“, war auch auf als Hinweis auf der Packung, damit man, wenn`s soweit ist einfach besser klarkommt.
    Beim ersten Mal „live“, habe ich auch eine Binde eingelegt, weil ich während der Arbeit keine böse Überraschung erleben wollte, wenn es doch mal was durchläßt. Aber keine Spur, alles ok!
    Meine Periode ist während der ersten 2 Tage sehr stark, trotzdem hält die Tasse, was sie verspricht. Vor dem Einführen befeuchte ich die Tasse immer mit warmen Wasser, dann fällt es mir leichter.
    Hin und wieder habe ich auch mal ein Tröpfchen Blut an den Händen, aber es ist lange nicht so eine Sauerei wie mit Tampons.
    Ich mußte früher auch in der Nacht raus und wechseln, sonst hätte ich mir jedes Mal das Bettzeug versaut.
    Was mich fasziniert ist, daß man wirklich gar keinen Geruch wahrnimmt.
    Mein Freund konnte es riechen, wenn es soweit war. Ein Bekannter (der muß Riechnerven wie ein Hund haben) auch. Nicht nur bei mir, sondern bei jeder Frau im Raum. Der meinte sogar, daß es exrem riecht, wenn eine Frau Binden trägt und schwächer, wenn sie Tampons benutzt. Unwahrscheinlich? Leider aber wahr…
    Tampons kaufe ich jedenfalls keine mehr!

  • Hallöchrn ,

    Ich werde mir auch eine Tasse besorgen , allerdings ist es bei mir so das ich meine Regel super stark habe ( in den ersten 3 Tagen hält ein Super plus Tampon eine Stunde ) . Ich bin über 25 Jahre habe 2 Kinder geboren allerdings beide mit Kaiserschnitt . Welche würdest du empfehlen ? Liebe Grüße Anja

  • Ich bin seit 3 Monaten begeisterte Tassenträgein 🙂 …. ich werde sie nie wd hergeben…. nur was ich nicht verstehe, ich wollte sie meinen Freundinnen empfehlen, aber da kam nur … iiiihhh wie eklig bist du denn…. aber was ist daran eklig…. das ist doch mein Blut …. also ich bleibe bei dem Tässchen vorallem weil sich meine Periode auf 3 tage verkürzt hat… kein Geruch mehr… helle Hosen, kein Problem mehr… also ich seh nur Vorteile….

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